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Bester Gastgeber: Greuther Fürth erhält JWD-Pokal

Auch in diesem Jahr vergibt die Supporterorganisation des 1. FC Union Berlin, der Eiserne V.I.R.U.S. e. V., den Pokal
für den fanfreundlichsten Gastgeber der Vorsaison. Mit diesmal knapper Mehrheit entschieden sich die Union-
Supporter wie schon vor zwei Jahren für die Spielvereinigung Greuther Fürth. Damit erhält erstmalig ein Verein zum
wiederholten Male diese Auszeichnung.
Fußball ist nicht nur ein attraktiver, spannender Sport mit Siegern und Verlierern, sondern er vermittelt ebenso soziale
Integration und Engagement. Gerade das verleiht ihm in Deutschland seinen besonderen Wert für die Gesellschaft.
Die aktiven Fans, die Woche für Woche ihre Mannschaften zu Auswärtsspielen begleiten, um ihr Team zu unterstützen
und dabei Lebensfreude, Zusammenhalt und Sportsgeist zu spüren und zu zeigen, zahlen oft nicht nur die
Reisekosten und Eintrittsgelder, sondern opfern auch Urlaubstage dafür.
Dabei tut es gut, auf freundliche und faire Gastgeber zu treffen – was leider nach wie vor nicht überall der Fall ist.
Auswärtsfans sind in der Unterzahl; es ist leichter, ihre Freiheiten einzuschränken, als die der Heimzuschauer.
Davon machen Vereine und Polizei oft auch dann Gebrauch, wenn es gar keinen adäquaten Anlass dafür gibt, und
ignorieren dabei, dass sie damit die Besonnenen und Friedfertigen in die Defensive bringen und eventuelle Probleme
– über den kurzfristigen Horizont hinaus betrachtet – eher verstärken, wenn nicht gar erst heraufbeschwören.
Bei der SpVgg Greuther Fürth dürfen sich die Unioner gewiss sein, dass sie respektvoll behandelt werden, in gleicher
Weise wie die heimischen Fußballfreunde. Hier ist ein fairer und freundlicher Umgang mit den Gästen sportliches
Prinzip und erfolgreicher Bestandteil des Sicherheitskonzeptes.
Im vergangenen Frühsommer konnten sich die Union-Supporter ein weiteres Mal davon überzeugen. Sie erlebten
zum Saisonausklang einen stimmungsvollen Fußballnachmittag – während des Spiels im kraftvollen Support
wetteifernd – vor und nach dem Spiel hingegen vielfach gemeinsam mit Fans der Spielvereinigung feiernd. Das tut
wohl, das bleibt in Erinnerung, und es motiviert dazu, einander mit Fairness und Anstand zu begegnen, sowohl in
Fürth als auch in Berlin.
Die Vergabe des Ehrenpokals in diesem Jahr ist ein weiterer besonderer Dank an den mittelfränkischen Gastgeberverein.
Auch der angemessen zurückhaltende Einsatz der Fürther Polizeikräfte trug seinerzeit zu dem, ganz unabhängig
vom Spielausgang, angenehmen Fußballerlebnis bei.
Der Name „JWD-Pokal“ ist eine Anspielung auf die im Berliner Slang geläufige Abkürzung für „janz weit draußen“,
bedeutet aber hier speziell: „Jut war’t, danke!“ Im Rahmen des Spieles am Ostersonntag in Fürth
werden die V.I.R.U.S.-Repräsentanten Sven Mühle und Sig Zelt den Pokal im Stadion vor den Zuschauern an die
Spielvereinigung übergeben.

31.03.2018

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Fantreffen mit André Hofschneider

Am 03.04.2018 ist Union-Cheftrainer André Hofschneider zu Gast beim Fantreffen der Fan- und Mitgliederabteilung des 1. FC Union Berlin. Moderator des Abends: Matti Michalke.
Die Veranstaltung in der Schlosserei im Stadion An der Alten Försterei beginnt um 19 Uhr. Der Einlass erfolgt ab 18 Uhr über den Eingang zur Haupttribüne.
Für warme und kalte Getränke sowie für einen kleinen Imbiss ist selbstverständlich gesorgt.
Die Leitung der Fan- und Mitgliederabteilung weist darauf hin, dass das Fantreffen nicht medienöffentlich ist.

29.03.2018

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DFL-Mitgliederversammlung: 50+1 BLEIBT!

Die Mitgliederversammlung des DFL Deutsche Fußball Liga e.V. hat sich am heutigen Donnerstag (22.03.2018) in Frankfurt am Main mehrheitlich für eine Grundsatzdebatte unter Beibehaltung der 50+1-Regel ausgesprochen.

Im Rahmen der Einholung eines Meinungsbildes stimmten auf Antrag des FC St. Pauli 18 der 34 stimmberechtigten Clubs, darunter der 1. FC Union Berlin, für einen „Prozess zur Verbesserung der Rechtssicherheit sowie weitere Überlegungen hinsichtlich geänderter Rahmenbedingungen unter Beibehaltung der 50+1-Regel“. Vier Clubs votierten gegen diese Formulierung des Antrags, es gab neun Enthaltungen. Drei anwesende und stimmberechtigte Clubs beteiligten sich nicht an der Abstimmung, zwei Clubs fehlten entschuldigt.
 
Über die weiteren Schritte in Bezug auf den beschlossenen Prozess wird das DFL-Präsidium zeitnah beraten und anschließend zunächst die Clubs sowie dann die Öffentlichkeit informieren.

Für die 2. Bundesliga beschlossen die anwesenden Clubs bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung ab der kommenden Saison 2018/19 eine Offline-Phase für den Video-Assistenten – analog zur Bundesliga 2016/17.

Eine offizielle Einführung schon ab Sommer ist auf Basis der gesammelten Erfahrungen und hinsichtlich einer erforderlichen Schulungsqualität für Schiedsrichter mit dieser kurzen Vorlaufzeit nicht zu gewährleisten. In der einjährigen Konzept-Phase soll mit der Ausbildung weiterer Video-Assistenten u.a. aus dem Pool der Schiedsrichter aus der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga begonnen werden.

Die Technikkosten trägt wie in der Testphase der Bundesliga der DFL e.V. Über die offizielle Einführung von Video-Assistenten bei allen Spielen der 2. Bundesliga ab der Saison 2019/20 werden die 18 Clubs in einem gesonderten Beschluss abschließend entscheiden.
Quelle: Mitteilung des 1.FC Union Berlin e.V.

23.03.2018

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FuMA - Veranstaltung Fußballkultur Osteuropa

Im Februar ist die Veranstaltungsreihe "Fußballkultur" gestartet, die auch gleich im März weitergeht: Gemeinsam mit Ingo Petz, der u.a. Stadionführungen am schönsten Arbeitsort der Welt durchführt, und seinen Seminarteilnehmern werden wir in einen interkulturellen Austausch treten.

Ingo Petz ist Initiator und Koordinator bei Fankurve Ost, die seit März 2014 unter dem Titel "Fußball-Fankultur in der Offenen Gesellschaft" einwöchige Seminare für Sportjournalisten, engagierte Fans oder Fanbetreuer von Fußball-Vereinen aus Belarus, aus der Ukraine und aus Russland organisieren. Anhand des Fußballs zeigen sie, warum und wie sich Fan-Initiativen in Deutschland gegen Rassismus oder politischen Extremismus sowie für annehmbare Ticketpreise und Anstoßzeiten engagieren und wie sie im Dialog mit Vereinen, Verbänden oder staatlichen Institutionen Kompromisse verhandeln.

Wir wollen mit Ingo und seinen aktuellen Seminarteilnehmern über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Fankulturen reden, von unseren Erfahrungen berichten, Blickwinkel öffnen und Gedanken schweifen lassen.

Dazu laden wir euch am 26.März 2018 zu 19 Uhr in die Haupttribüne im Stadion An der Alten Försterei zu „Fankulturen in Osteuropa“ ein. Um Anmeldung unter fuma.kommunikation@fc-union-berlin.de wird gebeten. Die Veranstaltung ist kostenlos und nicht medienöffentlich. Einlass ist ab 18:30 Uhr.

Wir freuen uns auf euer Kommen.

22.03.2018

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"50+1 Regel" sichern und schärfen!

Mitgliedermail des Präsidenten:

Sehr geehrter Eiserner V.I.R.U.S. e.V.,

im deutschen Profifußball ist eine lebhafte Debatte um eine Neufassung der sogenannten „50 + 1-Regel“ entbrannt.

Diese Regel beschränkt die Einflussnahme von Investoren in den Vereinen und stellt sicher, dass auch bei einer ausgelagerten Kapitalgesellschaft die Stimmenmehrheit beim Verein verbleibt.

In Zeiten eines in dieser Dimension vorher nicht gekannten finanziellen Wettstreits im internationalen Fußballgeschäft gibt diese Regel dem deutschen Fußball ein Alleinstellungsmerkmal und sorgt dafür, dass dieser die Bindung an die Menschen, die ihn lieben, nicht verliert.

Am 22. März 2018 werden die 36 Proficlubs im Rahmen der DFL-Mitgliederversammlung auch über dieses Thema diskutieren. Ich wende mich heute an Sie, damit Sie vorab und direkt vom Präsidium erfahren, welche Position der 1. FC Union Berlin dort vertreten wird.

Wir halten die derzeit gültige Fassung der „50 + 1-Regel“ für grundsätzlich richtig. Angesichts der darin enthaltenen Ausnahmeregelungen ist aus unserer Sicht eine Diskussion darüber sinnvoll, wie die Regel eindeutiger gefasst werden könnte. In diesen Diskussionsprozess unter den DFL-Vereinen werden wir uns aktiv einbringen.

Zustimmen würden wir nur einer Neufassung mit noch klareren Regeln, um den Einfluss von Investoren im deutschen Fußball zu begrenzen. Eine Lockerung der bisherigen Bestimmungen kommt für uns nicht in Betracht.

Unabhängig davon verfolgt der 1. FC Union Berlin keine Pläne, seine Profimannschaft in eine Kapitalgesellschaft auszulagern. Wir halten es für falsch, den Fußball immer weiter von den Menschen und ihrer Mitgestaltung zu entfernen.

Darüber hinaus möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um einige Worte zur aktuellen Situation unseres Vereins an Sie zu richten. Wir sind im Sommer angetreten, um in dieser Saison ganz oben anzugreifen mit dem Ziel, in die Bundesliga aufzusteigen. Das ist uns nicht gelungen und das ist für uns alle enttäuschend. Erstmals seit vielen Jahren werden wir unser selbstgestecktes sportliches Ziel verfehlen. Anstatt um die Aufstiegsplätze zu spielen, stehen wir auf einem trügerischen Mittelfeldplatz.

Wie in jedem Jahr bereiten wir uns auf alle Szenarien für die kommende Saison vor. So haben wir in der letzten Woche Lizenzanträge für die ersten drei Ligen fristgerecht eingereicht. Wir werden die entsprechenden Lizenzen erhalten und in der Lage sein, auch in der nächsten Saison eine konkurrenzfähige Mannschaft ins Rennen zu schicken. Auch das zeigt die Stärke und die Stabilität, die wir als Verein in den letzten Jahren entwickelt haben.

Diese Stärke und Stabilität werden wir auch jetzt nutzen und in den verbleibenden sieben Saisonspielen mit aller Kraft um jeden Punkt und jeden Tabellenplatz kämpfen.

Mit eisernen Grüßen

Dirk Zingler
Präsident

19.03.2018

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