Posts by sig

    Letztendlich führt ja nach meinem Verständnis kein Weg am Dialog
    vorbei, da die Verbände/Vereine ja nun mal "das Sagen" haben. Soweit
    sie nicht für konstruktive Gespräche bereit sind, und das sind sie zT
    ja leider nicht wirklich, ist die Frage, wie man (wir) sie dazu bringen
    kann. Öffentlichkeit ist da ein guter Ansatz, allerdings reichen
    Transparente der Ultra-Szenen tatsächlich nicht mehr und auch keine
    Presseerklärung.


    Ich halte es für eine gute Idee, gnadenlos
    die Initiative zum Dialog in die Hand zu nehmen und das möglichst so zu
    vermitteln, dass die öffentliche Meinung die Realität wiederspiegelt in
    der Frage, wer da bremst und wer gesprächsbereit ist. Dazu müssen
    freilich viele mitziehen. Ob oder inwieweit das gelingen kann, werden
    wir auf dem Pro-Fans-Sommertreffen im Juli ausloten.




    Wenn, wie vor 1 1/2 Jahren, ein Vorsitzender der Innenministerkonferenz
    ausgesuchte Offizielle zusammenholt, um über Sicherheitsfragen zu
    debattieren, genauer gesagt, über ein bereits zuvor ausgehecktes
    Dokument, dabei kein einziger Fanvertreter einbezogen wird, und das der
    Öffentlichkeit als "Runden Tisch" verkauft wird, dann ist das nicht nur
    ein dreister Etikettenschwindel, sondern die Fanorganisationen vergeben
    sich etliches, wenn sie so etwas - zwar nicht unwidersprochen, aber
    ohne adäquate Reaktion - hinnehmen. Dabei sollten die Verbände doch
    eigentlich über Gesprächsangebote froh sein. Das zu verstehen, fällt
    wirklich schwer.

    Ganz kurz jetzt die Information:


    Die Veranstaltung wird wie angedacht am Dienstag, 19. April, ab 19 Uhr in der Qbar in Oberschöneweide, Wilhelminenhofstr. 65 stattfinden.


    Interessierte sind herzlich eingeladen.
    (Freibier etc. gibt's aber leider nicht.)
    ;) :P 8)

    Sooo... Ich habe mich mit dem designierten neuen Leiter der AG
    Faninteressen der FuMA, Sascha Baronick, der ja seit zwei Jahren (oder
    so) auch VIRUS-Mitglied ist und mit meiner wohlwollenden einführenden
    Begleitung ;) auch bei
    unserem ProFans-Engagement aktiv mitmacht, geeinigt, dass wir beide
    diese Veranstaltung gemeinsam machen werden. Wir haben uns den Di., 19.
    April, 19 Uhr, herausgesucht, vorzugsweise in der Q-Bar, ist aber noch
    nicht angefragt. Gibt es gegen den Termin von irgendeiner Seite
    Bedenken?


    Inhalt wird sein:


    - Fanbündnis? Warum denn das? Und warum ProFans?
    - Worum geht es aktuell? Wie geht es nach der Fandemo weiter?
    - Fanrechtefonds: Was macht er, was kann er, was braucht er?


    Zu allen drei Punkten eine Einführung, je ca. 10 bis max. 15 Minuten, dann Fragen/Diskussion.
    Um Promotion des Termins wird gebeten, allerdings erst, wenn er feststeht.

    Wie bekannt, mussten sich am 6. Bundesliga-Spieltag in Leverkusen weibliche Zuschauer, darunter auch Minderjährige, mit Eintrittskarten für den "Gäste"-Block vor Mitarbeiterinnen des privaten Ordnungsdienstes entkleiden, um ins Stadion eingelassen zu werden. In diesem Zusammenhang hat Pro Fans Anfang November 2010 die DFL und den DFB gleichlautend um die Beantwortung von vier Fragen gebeten. Eine Antwort der DFL liegt, obwohl mehrmals versprochen, nicht vor. Vom DFB wurden nachstehende Antworten auf die Fragen gegeben.



    Fragen


    1. Sehen Sie hinsichtlich der Behandlung von Zuschauern durch Veranstalter Schranken, die durch die Menschenwürde, die Diskriminierungsfreiheit oder geltendes Recht gesetzt werden?


    2. In diesem Zusammenhang, inwieweit halten Sie es für vertretbar, dass Veranstalter den Zutritt zum Stadion davon abhängig machen, dass Besucher darin einwilligen,


    - sich durch Öffnen oder Ablegen von Kleidungsstücken vor den Augen des Ordnungsdienstes oder auch der Öffentlichkeit, ggf. im Freien oder bei kalter Witterung in unbeheizter Räumlichkeit, teilweise oder gänzlich zu entkleiden;


    - jegliche mitgeführte Gegenstände, darunter auch solche, bei denen die Kenntnis des Besitzes derselben schützenswerte persönliche Informationen offenbart (zum Beispiel Arzneimittel) vor den Augen der Öffentlichkeit auszubreiten,


    - Gegenstände, deren Mitführen nicht durch die örtliche Stadionordnung untersagt ist, in fremde
    Verwahrung zu geben oder anderweitig auf ihre Mitnahme in den Zuschauerbereich zu verzichten, wie z. B. kleinere Behältnisse (Bauchtaschen, Handtaschen, kleine Rucksäcke, die etwa persönliche Wertgegenstände, Hygienemittel, Medikamente, Lebensmittel oder Regenbekleidung enthalten), aber auch Supportgegenstände?


    3. Sehen Sie zur Thematik der o. g. Fragen eine Verantwortung des Verbandes / Ligaverbandes bzw. der Deutschen Fußball Liga GmbH und welchen Wegen ist selbigem / selbigen eine Einflussnahme auf die Veranstalter möglich, mit dem Ziel, unangemessen bevormundende oder
    demütigende Behandlung von Zuschauern zu verhindern?


    4. Wie stehen Sie zur Forderung von Fanorganisationen, dass Zuschauer in "Gäste"-Bereichen prinzipiell gleichbehandelt werden sollten, wie die Zuschauer mit Eintrittskarten für andere Bereiche der Stadien?



    Stellungnahme des DFB


    Für den DFB nahmen Herr Spahn und Herr von Gorrissen zu den im Brief formulierten Fragen wie folgt Stellung.


    Frage 1:


    Ja, solche Schranken gibt es auf jeden Fall. Wo diese genau liegen, hängt jedoch von den konkreten Umständen und der Schwere der drohenden Gefahren ab.


    Frage 2:


    Der DFB propagiert als Leitlinie: „So viele Sicherheitsmaßnahmen wie nötig, so wenige Einschränkungen wie möglich.“


    Es gab in letzter Zeit einen Anstieg der zuschauerprovozierten Spielunterbrechungen auf das Doppelte, der eine Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen unumgänglich macht. Konkret zum Spiel in Leverkusen gab es konkrete und glaubwürdige Hinweise vor dem Spieltag auf massiven Einsatz von Pyrotechnik im Gästeblock, die durch Frauen durch die Kontrollen geschleust werden sollten. Es sei auch darauf hingewiesen, dass bei der kritisierten Maßnahme Polizei zugegen war und auf die Einhaltung der Rechtmäßigkeit achte.


    Für die konkrete Ausgestaltung der Sicherheitsmaßnahmen kann der Verband den Vereinen aufgrund der von Spiel zu Spiel völlig unterschiedlichen Gefährdungslagen nur allgemeine Hinweise und Richtlinien geben.


    Grundsätzlich sind Maßnahmen, die diskrimierend oder entwürdigend sind, nicht vertretbar. Es muss alles getan werden, um die Privatspähre zu schützen oder z. B. bei kalter Witterung geeignete Vorsorge zu treffen.


    Grundsätzlich sollte die Einbringung von nicht verbotenen Gegenständen ins Stadion möglich sein. Jedoch kann es einzelfallbezogen, und nach belegbaren Lageerkenntnissen notwendig sein, von diesem Grundsatz, im Sinne der Sicherheit aller Zuschauer, abzuweichen. Die Zuschauer sollten allerdings im Vorfeld darüber informiert werden, was erlaubt ist und was nicht - insbesondere wenn von der Stadionordnung abgewichen wird.


    Gernerell sollte festgestellt werden können, dass alle Sicherheitsmaßnahmen einen Hintergrund haben. Kein Verantwortlicher führt diese durch, um eine bestimmte Personegruppe zu "ärgern". Wesentlich ist allerding, dass die Maßnahmen transparent umgesetzt werden. D. h. sie müssen im Vorfeld erklärt werden und für die Betroffenen verständlich und nachvollziehbar sein. Bei kurzfristigen Entscheidungen kann sich dies im Einzelfall natürlich schwierig gestalten. Hier sollte dann im Nachgang dementsprechend verfahren werden. Alle Betroffenen sollten zunächst vorurteilsfrei und möglichst emotionslos reagierien.


    Frage 3:


    Der Verband hat eine klare Verantwortung in Form einer Richtlinienvorgabe, jedoch obliegt die konkrete Verantwortung für die Absicherung der einzelnen Spiele den Vereinen. Insofern kann der Verband einem Verein nicht zwingend untersagen, ein rechtlich mögliches Mittel einzusetzen.
    Seitens der Polizei steht der DFB unter beständigem Druck, noch mehr Einschränkungen vorzunehmen (z. B. Sitzplatzzwang, Beschränkung der Kartenkontingente für auswärtige Zuschauer). Der DFB sieht aber, dass überzogene Sicherheitsmaßnahmen eine spiralförmige Entwicklung zum Fanverhalten befördern können und möchte daher einen anderen Weg (Stärkung der sozialpädagogischen Möglichkeiten der Einflussnahme, Dialog) gehen. Eine Entwicklung wie in England geschehen, soll dediziert vermieden werden.


    Frage 4:


    Der DFB ist der Meinung, dass Gästefans grundsätzlich zu den Heimzuschauern gleichbehandelt werden sollen. Gäste sollen als „Gäste“ empfangen werden und sich als solche fühlen können. Nur da, wo schlechte Erfahrungen aus vorangegangenen Begegnungen oder anderweitige konkrete Hinweise es rechtfertigen, sind Abweichungen von dem Grundsatz als begründet anzusehen.

    So, bin wieder da. :)




    Herzlichen Dank für Eure Bereitschaft. Könnte bitte einer von Euch
    ( olanoh?) so ab 11:15 Uhr an der Abseitsfalle vorbeischauen und einen
    kleinen Stapel mitnehmen? Ich hab noch 2-3 Helfer und wir wollen so im
    Umkreis der Abseitsfalle verteilen. Würde Dir dann gern einen Teil für
    die VIRUS-Hütte mitgeben.




    Unionmaus, in die Programme einlegen, ist nicht nötig, weil der Flyer
    dort auch abgedruckt wird. Da aber viele kein Programm kaufen, wollen
    wir außerdem noch verteilen.




    WS wird von sich aus auch was machen.

    Am 9. Oktober wird es in Berlin unter dem Motto:


    KEIN KICK OHNE FANS! ZUM ERHALT DER FANKULTUR!


    eine Fan-Demo geben, initiiert von ProFans, gemeinsam durchgeführt mit dem Bündnis Aktiver Fußballfans und "Unsere Kurve".


    Inhaltlich geht es u. a. um folgende Schwerpunkte:


    - Fankultur vs. Ausschreitungen - Keine Bestrafung ganzer Fanszenen für Vergehen Einzelner!
    - Woran scheitert der Dialog aller Beteiligten?
    - Freiheit bedeutet Verantwortung


    Nach dem Derby wird die Werebetrommel gerührt. Es wäre gut, vor dem Duisburg-Heimspiel Flyer zu verteilen. Dazu werden aber fleißige Leute benötigt, die ca. 2 Std. vor dem Spiel schon da sind und mitmachen. Jede helfende Hand ist willkommen! Meldungen bitte hier oder direkt an mich, E-Mail: sig@ei...-...s.de (Für den, der's nicht entschlüsseln kann: Unsere Vereinsdomain)