EINE GLOBALE KOALITION VON FUSSBALLFANS STARTET EINE WELTWEITE PETITION IN DER DER RÜCKTRITT VON GIANNI INFANTINO UND EINE GRUNDLEGENDE REFORM DER FIFA GEFORDERT WERDEN
Der Fußball gehört den Menschen, die die Stadien füllen, ihre Vereine und Nationalmannschaften durch Triumphe und Enttäuschungen begleiten, über Länder- und Kontinentgrenzen hinweg reisen, den Sport von einer Generation zur nächsten weitergeben und ihn jeden Tag des Jahres am Leben erhalten.
Doch ein Mann scheint zu glauben, er sei wichtiger als der Fußball.
Heute starten Fanorganisationen, die Hunderte Millionen Fans auf allen Kontinenten vertreten, eine weltweite Petition, in der sie den Rücktritt von Gianni Infantino und den Neuaufbau der FIFA fordern, damit sich das aktuelle Debakel niemals wiederholen kann.
Der beschämende Versuch einer einzelnen Person – des FIFA-Präsidenten selbst –, die Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, hat einen Verrat offenbart, den der Fußball niemals vergessen wird.
Infantinos Plan wurde im Geheimen ausgeheckt. Hinter verschlossenen Türen ausgehandelt. Vor den eigenen Mitgliedern der FIFA und vor den Millionen von Menschen verborgen, deren Leidenschaft den Fußball zu dem macht, was er ist.
Es war ein Verrat.
Der Fußball hat ihn gestoppt. Doch der Zusammenbruch des sogenannten „FIFA Forward Enterprise“-Projekts ist nur der Höhepunkt einer Reihe von Angriffen, die Infantino gegen den Fußball angeführt hat. Von seiner heimlichen Beteiligung an der Europäischen Superliga bis hin zum gescheiterten Projekt eines zweijährigen WM-Zyklus, von der erpresserischen Ticketpolitik bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 bis hin zur Kultur der Einschüchterung und der persönlichen Macht, die er im internationalen Fußball etabliert hat – Gianni Infantino hat sein Amt und den Fußball als Ganzes verraten.
Es reicht.
Jetzt ist es an der Zeit für eine breitere Bewegung, um Gianni Infantino ein für alle Mal daran zu hindern, das Amt des FIFA-Präsidenten zu missbrauchen, und das Vertrauen in genau jene Institution wiederherzustellen, die den Weltfußball eigentlich schützen und fördern soll.
#1: Gianni Infantino muss gehen
Das Amt des FIFA-Präsidenten ist ein Vertrauensamt. Dieses Vertrauen wurde unwiderruflich gebrochen. Gianni Infantino hat ein tiefgreifendes Versagen in der Führung gezeigt, das mit demokratischer Führung unvereinbar ist. Die Machtkonzentration um das Amt des FIFA-Präsidenten, verbunden mit undurchsichtigen Entscheidungsprozessen, Personenkult, Klientelismus und fehlender Rechenschaftspflicht, hat jegliches verbleibende Vertrauen in den Weltverband zerstört.
Der Versuch, die Weltmeisterschaft „auf den Markt“ zu bringen, verbunden mit jahrelangem systematischem Missbrauch des Amtes des FIFA-Präsidenten – durch Geheimhaltung, Einschüchterung, Machtkonzentration, die Marginalisierung der Akteure des Fußballs und den Einsatz institutioneller Autorität für persönliche Zwecke – hat das Vertrauen in Gianni Infantinos Führung zerstört. Ein Präsident, der den Fußball wiederholt verrät und unseren Sport zur Farce macht, hat das Recht verloren, ihn zu führen.
Um der Glaubwürdigkeit der FIFA willen – und für die Zukunft des Fußballs – muss er zurücktreten.
#2: Reformiert die FIFA jetzt
Die Entlassung einer einzelnen Person allein wird den Schaden nicht beheben. FFE hat
strukturelle Schwächen in der Führung der FIFA aufgedeckt, die diesen Missbrauch erst möglich
gemacht haben. Diese Schwächen müssen nun durch Reformen beseitigt werden, die Folgendes
gewährleisten:
• vollständige Transparenz bei wichtigen Entscheidungen,
• eine sinnvolle Konsultation der Konföderationen, Mitgliedsverbände, Ligen, Vereine, Spieler und Fans
• die formelle Einbeziehung von Fans und anderen wichtigen Akteuren des Fußballs in Entscheidungen, die die Zukunft unseres Sports prägen
• Starke Kontrollmechanismen zur Ausgewogenheit der Exekutivgewalt
• stärkere unabhängige Aufsichts- und Rechenschaftsmechanismen sowie
• Schutzmaßnahmen, um sicherzustellen, dass die Einnahmen aus dem Fußball wieder in den Sport reinvestiert und nicht an externe Investoren umgeleitet werden
Das derzeitige System der Selbstregulierung bei der FIFA hat wiederholt versagt, eine ausreichende Rechenschaftspflicht zu gewährleisten. Die Akteure des Fußballs und die Behörden müssen zusammenarbeiten, um Governance-Standards zu etablieren, die zweckmäßig sind und den Sport für künftige Generationen schützen können.
Zeit zum Handeln
Die FFE wurde besiegt, aber die Kultur, die sie hervorgebracht hat, nicht.
Der Fußball verdient eine Führung, die dem Sport gegenüber rechenschaftspflichtig ist, und keine Macht ohne Kontrolle.
Als Fanorganisationen, die Hunderte Millionen Fans weltweit vertreten, fordern wir gemeinsam den sofortigen Rücktritt von Gianni Infantino als ersten Schritt zur Reform der FIFA-Führung.
Und wir rufen alle Fußballfans dazu auf, sich der Bewegung anzuschließen, indem sie die Petition unterzeichnen: https://change.org/infantino-out-now