Posts by sig

    Schöne Idee. Für mich, der ich nur sehr gelegentlich bei den Frauen zuschaue, vielleicht weniger relevant. Trotzdem frage ich mich, warum so etwas in der Form gemacht wird, dass man dafür Kunde eines Drittunternehmens (Meta) werden muss, noch dazu eines solchen, das mindestens ebenso unsympathisch ist wie der Dosenkonzern in Fuschl am See.


    Der 1. FCU verfügt sicherlich über einen Listserver, so dass man das per Mailingliste abwickeln kann. E-Mail hat auch jeder, aber im Unterschied zu dem genannten Messenger kann man sich selbst aussuchen, welchen Hoster seines Vertrauens man den Dienst machen lässt. Das wird dann zwar (auch) schwierig mit etwaiger Verschlüsselung, aber die - mir in dem Falle wichtiger erscheinenden - Metadaten werden nicht per se so gnadenlos durchleuchtet und ausgeschlachtet.


    Entschuldigt bitte mein Motzen aus dem Hintergrund...

    Die Football Supporters Europe (FSE) hat gemeinsam mit Fanorganisationen aus aller Welt eine weltweite Petition gestartet, in der der Rücktritt von Gianni Infantino und eine grundlegende Reform der FIFA gefordert werden.


    FSE bittet alle Fußballfans, die den Inhalt der Petition teilen, sich dieser anzuschließen, unter


    Sign the Petition
    Global petition: Gianni Infantino to resign & FIFA reform
    change.org

    (Klick auf die Grafik öffnet den Link.)


    Hier der (nicht eben ganz kurze) Text in Gänze:


    "Beim Anpfiff steigt das Glück", ist der Artikel überschrieben, der das Ergebnis einer Untersuchung wiedergibt, wie sich der Fußballsport (aktiv oder passiv ausgeübt) auf das Glücksgefühl der Menschen - und auf seine Partnerschaftsbeziehung - auswirkt. Der Beitrag ist wohl schon ein Jahr alt; ich habe ihn erst jetzt entdeckt. Besonders auch der letzte Absatz sollte für alle Aktiven interessant sein. :love: :love: :love:


    Herausgeber sind die SKL (Staatliche Kassenlotterien), die seit fünfzehn Jahren den Glücksatlas Deutschlands erstellen. Wissenschaftlich steht eine Forschungsgruppe der Universität Freiburg um Professor Dr. Bernd Raffelhüschen dahinter.


    Beim Anpfiff steigt das Glück
    Fußball ist mehr als ein Sport. Er bringt Millionen Menschen zusammen, sorgt für Gänsehaut-Momente und macht nachweislich glücklicher, ob beim Public Viewing,…
    www.skl-gluecksatlas.de

    Vermutlich geht beides parallel. ;)


    Ich sehe nichts Hinderliches am Text der Petition und könnte mir grundsätzlich gut vorstellen, dass VIRUS als Ganzes mitzeichnet. Allerdings ist nicht klar benannt, an wen sich die Petition richtet.


    Im Übrigen teile ich nicht den Standpunkt, dass die Ultras allein für die "aktive Fanszene vom 1. FC Union Berlin" sprechen können. Aber deshalb kann man natürlich trotzdem unterstützen.

    Danke fürs Posten, Ricky.


    Es wäre toll, wenn wir als VIRUS vertreten wären. Ich würde auch selbst hinfahren, hatte für Sonntag aber schon einen nicht mehr gut verschieb-/absagbaren Termin übernommen. Dadurch wird es bei mir wohl nix werden; leider kommt die Sache doch sehr kurzfristig.


    Heute gab es zum Thema auch eine lesenswerte Pressemitteilung der stets sehr aktiven Fanhilfe Magdeburg, nachzulesen unter https://www.fanhilfe-magdeburg.de/startseite.

    Unter der Überschrift (orig.: You cant't export passion") hat Football Supporters Europe (FSE) eine Vielzahl von Fanorganisationen bewegt, sich gegen Vorhaben zu wenden, einzelne nationale Ligaspiele im Ausland auszutragen, um einer besseren Vermarktung willen, Das Thema schwelt schon seit längerer Zeit. Auch wenn in Deutschland wohl derzeit keine Bestrebungen seitens der DFL in dieser Richtung erkennbar sind (wohl auch, weil sie wissen, wie die Fans dazu stehen), gibt es in Europa ernsthafte Überlegungen dazu. Es ist nicht nur besser, sich rechtzeitig zu positionieren, sondern es ist auch eine Frage der Solidarität mit Fans in einigen anderen Ländern, die ganz konkrete Befürchtungen haben, dass irgendwann ein Ligaspiel ihres geliebten Vereins in Katar, China oder den USA angesetzt wird.


    Der Eiserne V.I.R.U.S. ist seit heute Mitzeichner der folgenden Erklärung.


    Die meisten der "VIREN" sind ja gottlob noch jünger, aber über Jimmy, Klauschi und all die anderen alten Recken können wir uns gern gelegentlich austauschen, Imany. :) " Jimmy, Jimmy, Jimmy, Jimmy!!!" ... und später: "Wir wollen unsern alten Jimmy Hoge wiederhaben!" Wir nannten sie schon in den frühen 70-ern "rot-weiße Fußballgötter".

    Bevor das Jahr zu Ende geht, auch diesmal eine kurze Nachlese. Sorry, aber sie wird kritisch. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber im Gegensatz zu früher kommt das Singen weniger emotional rüber. Vielleicht war es diesmal auch deshalb bei mir so, weil über uns zwei echt unangenehme, provozierende Typen standen, was natürlich gerade eine weihnachtliche Stimmung stört. Dafür kann der Verein freilich nichts.


    Die Beschallung empfand ich auch diesmal als deutlich zu laut. Ich hab ein paar Mal aufgehört zu singen, um zu lauschen, ob ich dann die anderen höre, aber das war kaum der Fall, die Lautsprecher übertönten alles. Das ist misslich, denn es behindert das Gemeinschaftserlebnis.


    Zweitens fiel die große Zahl leerer Plätze auf, insbesondere auf der Haupttribüne, und vermutlich gab es den Effekt mehr oder weniger auch in allen anderen Bereichen. Ganze Sitzreihen von zehn und mehr Plätzen nebeneinander waren leer. Und das, obwohl es quasi kleine Chance gab an eine zusätzliche Karte zu kommen.


    Und noch einen dritten Punkt. Der betrifft den "kleinen Torsten". Fangesang auf Bestellung? Wo sind wir denn? Für mich einfach nur sehr befremdlich.


    Wie auch immer: allen einen guten Rutsch und dass es dem neuen Trainer gelingen möge sein Motivationstalent zum Tragen zu bringen. Kurzfristig kann das ganz bestimmt etwas bewirken. (Aber das ist ein anderes Thema.)

    Im Frühjahr hatten wir einen von "Fairness United" initiierten Offenen Brief an den DFB-Präsidenten unterzeichnet, der sich gegen die nach einem beispiellos abgekarteten Spiel heute erfolgte Vergabe der WM 2034 an Saudi-Arabien richtet(e). Dazu erhielt ich heute folgende Information:


    Ad hoc und ohne nachzuschauen: Die Änderung der Rechtsform dürfte eine Satzungsänderung erfordern. Dazu wäre eine 2/3-Mehrheit bei einer Mitgliederversammlung erforderlich. Bei der Emotionalität dieses Themas wäre eine solche Mehrheit zumindest nicht selbstverständlich.


    Dank der sogenannten 50+1-Regel würde der Verein in einer Kapitalgesellschaft die Stimmenmehrheit behalten. Dennoch ist klar, dass Investoren nach Entscheidungseinfluss streben und diesen, wie viele Beispiele zeigen, auch richtungsweisend ausüben. Man kann natürlich darüber streiten, ob die einfache Stimmenmehrheit des Vereins die Mitbestimmung der Mitglieder nicht trotzdem ausreichend absichert. Aber: Wenn ein Investor keinen mitentscheidenden Einfluss bekommt, warum sollte er dann das Geld in einen Fußballverein stecken, was immerhin ein risikoreiches Engagement ist? Wir müssten ihm mehr bieten als normalen Werbepartnern, mithin Eigenständigkeit und Unabhängigkeit zu gewissen Teilen aufgeben. (Dazu habe ich meine Frage oben gestellt.)

    Quote

    „Angesichts der wirtschaftlichen Dimensionen, die wir inzwischen erreicht haben, stellt sich die Frage, ob der eingetragene Verein für unsere Organisation auf lange Sicht noch die richtige Rechtsform ist. Ich lade alle Unioner herzlich ein, sich an diesen Überlegungen zu beteiligen und zu diskutieren, ob andere Rechtsformen sowohl die Gemeinnützigkeit als auch den aktuellen Stand an Mitbestimmung beim 1. FC Union Berlin ebenfalls sicherstellen, aber zusätzliche unternehmerische Möglichkeiten eröffnen können.“ (DZ, gestern)


    Vielleicht sollten wir die Einladung annehmen und darüber diskutieren, wenn Andere es mit Sicherheit auch tun. Ich will hier keine sarkastischen Worte voranstellen, aber ich glaube, in Charlottenburg bei Berlin gibt es viele, die uns um unsere Rechtsform beneiden. Persönlich würde ich sehr gern erfahren, was ich mir konkret unter den "zusätzlichen unternehmerischen Möglichkeiten" vorstellen darf. Ich meine, es gibt ja nichts für umsonst. Wenn Sponsoren mit unserem Verein werben wollen, dann sollen sie das sehr gern tun. Das ist das Geschäft, wie wir es bis jetzt betreiben und wie es schon seit vielen Jahrzehnten im Sport üblich ist. Aber mehr als das (dass sie mit uns für sich werben) mag ich ihnen ungern zugestehen. Etwas von unserer (mühsam errungenen) Unabhängigkeit aufzugeben wäre ein sehr hoher Preis. Ich kann die Haltung von DZ gut nachvollziehen, wenn er vor Jahren sagte, dass wir erfolgreich sein müssen, um sichtbar zu sein, und nur wenn wir sichtbar sind, können wir für unsere Werte werben. - Sollten wir aber diese antasten oder gefährden, wäre alles nichts.

    Nachdem wir vor fünf Wochen unseren Pokal nach Finnland gebracht haben, ruft schon die nächste Runde. Wie immer habe ich als erste Meinungssammlung einen Thread "JWD-Pokal 2024" im Unionforum eröffnet. Ich bin zwar nicht im Bilde, ob unser VIRUS-Forum wirklich viele registrierte Mitglieder hat, die nicht auch im Mitgliederbereich unterwegs sein dürfen (wo es später wieder ein Thema mit konkreten Vorschlägen dazu geben wird), aber es spricht ja nichts dagegen, auich hier Meinungen zu sammeln, soweit das Bedürfnis besteht. Vorschläge, welcher Verein die Auszeichnung für 2023/24 bekommen könnte/sollte, sind also auch hier sehr willkommen.

    Am Dienstag, 28. Mai 2024, 18:30 Uhr findet in Frankfurt (M) eine Präsentation von Forschungsergebnissen zu dem genannten Thema statt. Nachdem der DüDo-Kelch an uns vorbeigegangen ist, werde ich dort (voraussichtlich) zugegen sein. Für den Fall, dass noch jemand von uns dort in der Nähe ist und ebenfalls Interesse hat, sei auf die Veranstaltung hingewiesen.


    -> Flyer zur Veranstaltung

    Wie ging es euch gestern? Wir hatten den Eindruck, dass die Wiedergabe des Chorgesangs auf der Bühne deutlich lauter als sonst war und damit viel ZU laut, weil man die Massen gar nicht mehr singen hörte. Dadurch hatte es gar keine Bedeutung mehr, ob wir selbst mitsangen oder nicht, denn es änderte ja nichts. Ich empfand das Gemeinschaftserlebnis damit leider sehr beeinträchtigt. Das Event hatte eher den Charakter eines Konzertes denn eines gemeinschaftlichen Singens. Habt ihr, die ihr dabei wart, das auch so empfunden?


    Allen schöne Weihnachtstage und alles Gute (Eiserne) in 2024!

    Hello, unfortunately it is really hard to get tickets at the moment. The matches are always sold out and the tickets are partly raffled among the club members. This will stay until summer 2025, after which the stadium will probably be expanded.


    There are always some test matches in the summer, so there are chances to get a ticket.