Und es geht weiter, immer haudrauf!

  • Gerade hat sich ProFans nach kontroverser Diskussion und trotz des starken Eindrucks, dass die Gesprächspartner (Verbände) es nicht ehrlich meinen, dazu durchgerungen, den Dialog mit DFB/DFL weiterzuführen, kommt die nächste Zumutung:


    http://www.kicker.de/news/fuss…-weniger-fernsehgeld.html


    Dieser Zehnpunkteplan ist der Gipfel der Demagogie.


    Die Vereine
    sollen sich mit ihren Fanclubs auf "Vereinbarungen verständigen".
    Zugleich wird vorgegeben, was in der "Vereinbarung", über die sich
    "verständigt" werden soll, zu stehen hat und es wird auch sogleich die
    Sanktion angedroht für den Fall, dass man sich verweigert. Was,
    bitteschön, ist daran Verständigung? Es ist reine Erpressung.


    Was
    sind die Lippenbekenntnisse zu Stehplätzen wert, wenn dieser
    Zehnpunkteplan bereits eine konkrete Maßnahme zur Einschränkung der
    Stehplatzkapazität enthält?


    Und was soll jegliches verlogene
    Gebrabbel über Fankultur, wenn die Herren nicht einmal zur Kenntnis
    nehmen, dass praktisch kein Stadionbesucher, weder Ultras noch andere,
    und die auf den "besseren Plätzen" schon gar nicht, über mangelnde
    Sicherheit in Stadien klagt, hingegen sehr viele über alle möglichen
    Drangsalierungen, vom Verbot von Supportmaterial oder auch ganz
    alltäglichen Gegenständen angefangen bis hin zum Alkoholgehalt des
    Stadionbieres?!


    Vonnöten wäre nicht ein Qualitätssiegel "Sicheres Stadion", wohl aber ein Standard für ein "Gastfreundliches Stadion".


    Stadionverbote sollen wieder 5 (-6) Jahre gelten, aber nach wie vor auf Verdacht hin, auch gegen Unschuldige. Das "Tollste" an dem Punkt aber ist, dass gerade erst eine "Arbeitsgruppe Stadionverbote" mit Beteiligung von Fanvertretern ins Leben gerufen worden ist, die damit ad absurdum geführt wird.