ProFans veranstaltet Fankongress im Januar 2012

  • Die Chancen und Grenzen von Selbstregulierung, Freiheit und Verantwortung in den Fankurven


    Der Umgang mit den Fan-Freiheiten: ein ehrlicher Dialog? Das sogenannte St. Pauli-Modell und die Pyro-Kampagne


    Nach
    Begrüßung und Einleitung in die Thematik, berichtete Stephan Schell von
    der Wilden Horde Köln aus der Praxis hinsichtlich der Anmeldung und
    Handhabung, sowie Definition von Fanutensilien. Es kristallisierte sich
    ziemlich schnell heraus, dass die verschiedenen Vorgaben der Vereine
    hinsichtlich der Anmeldung von Fanutensilien in vielen Fällen vollkommen
    unverständlich sind und erwiesenermaßen für mehr Probleme sorgen als
    eigentlich nötig. Dabei stellt sich prinzipiell die Frage, warum eine
    Anmeldung von Fanutensilien überhaupt nötig ist. „Positive Fankultur
    benötigt eine Plattform“ so Stephan Schell. Die positiven und vor allem
    kreativen Impulse, die Fanszenen auf den Fußball haben können, werden
    durch die derzeitige Praxis erheblich erschwert. Die Idealvorstellung
    von ProFans liegt darin, dass sich Fankurven hinsichtlich der Utensilien
    frei in ihrem Fan-Dasein ausleben können. Das sogenannte „Sankt
    Pauli-Modell“ sieht vor, Auswärtsfans grundsätzlich alle Freiheiten
    einzuräumen, diese Freiheiten für zukünftige Begegnung allerdings von
    der Befolgung bestimmter Verhaltensvorgaben abhängig zu machen. ProFans
    sieht
    diese Praxis schlichtweg als eine Form der Erpressung an, mit der
    unerwünschtes Verhalten wie etwa der Einsatz von Pyro verhindert werden
    soll.
    Die Pyro-Kampagne ist ein anschauliches Beispiel, wie
    Selbstregulierung und Eigenverantwortung in den Fankurven funktionieren
    kann. Die Fangruppen haben sich in einem Prozess der Selbstreflexion an
    die selbst auferlegten Regeln gehalten und mit dem Pyro-Verzicht
    bewiesen, welchen Einfluss sie in den Fankurven ausüben können. Die
    Ernsthaftigkeit und Professionalität der Kampagne hat bewiesen, dass die
    Fans verlässliche Gesprächspartner sind. Der DFB hat diese Chance eines
    Dialogs auf Augenhöhe im Sinne des gemeinsamen Interesse nicht genutzt
    und den dialog- und kompromissbereiten Teil der Fans, die Tür vor der
    Nase zu geschlagen. Hinsichtlich der ständig gegenwärtigen Diskussion
    über Selbstregulierung mahnte Stephan Schell: „Wenn es so weiter geht,
    werden die gemäßigten Stimmen in den Fanszenen irgendwann kein Gehör
    mehr finden.“ Im Zuge der Debatte um den Abbruch des „Pyro-Dialogs“
    räumte Gerald von Gorrissen, Leiter der Fananlaufstelle des DFB,
    mögliche Kommunikationsfehler ein und schien auch keinen Ausweg aus
    dieser augenscheinlichen Sackgasse zu finden. „Ich habe derzeit ein
    großes Fragezeichen auf der Stirn.“ Wir bedanken uns trotzdem bei Herrn
    von Gorrissen, dass er spontan auf das Podium kam und sich den
    zahlreichen kritischen Wortbeiträgen des Publikums stellte. Es bleibt zu
    hoffen, dass der Dialog wieder aufgenommen wird. Das Thema Pyrotechnik
    kann für uns nicht einfach ad acta gelegt werden. Die Fans sind weiter
    gesprächsbereit, wie ein Sprecher der Kampagne „Pyrotechnik Legalisieren
    – Emotionen Respektieren“ deutlich betonte. Gleiches erwarten wir von
    den verantwortlichen Verbandsvertretern. Eine gemeinsame Lösung sollte
    im Sinne aller Beteiligten sein. Ein bloßer Abbruch der Gespräche,
    verschiebt die Problematik nur oder verschlimmert sie sogar.
    Festgestellt wurde von der Kampagne noch einmal öffentlich, dass ein
    legales Abbrennen von Pyrotechnik in Fußballstadien rechtlich möglich
    ist und auf lokaler Ebene an etlichen Standorten umsetzbar wäre. Einzig
    die ablehnende Haltung des DFB steht diesem im Weg.


    Funktioniert die Verregelung und Selbstregulierung von Fangewalt? Wenn ja, wie?


    Auf
    dem Fankongress haben sich relevante Vertreter unterschiedlichster zum
    Teil stark rivalisierender Gruppen zusammen gesetzt. Die Diskussion
    wurde von dem Politologen und Fanforscher Jonas Gabler moderiert. Dass
    ein Gespräch zu diesem Thema in einer solchen Konstellation zustande
    gekommen ist, sehen wir als Erfolg. So etwas hat es bisher noch nicht
    gegeben. Wir sind uns sicher, dass der Inhalt dieses Gesprächs in die
    einzelnen Gruppen getragen und die Diskussion dort fortgesetzt wird.





    Identifikation der Fans mit dem Verein in Zeiten des „modernen Fußballs“




    Das Engagement von Fans für den Erhalt der Vereinsidentität




    Im
    ersten Teil der Themenreihe hörte man gespannt den Vorträgen der
    Fanszenen Stuttgart, Union Berlin und Nürnberg zu, wie sich diese
    Vereine um den Erhalt der Werte und Traditionen ihres Vereins einsetzen
    und auf welche Schwierigkeiten sie dabei trafen und auch immer noch
    treffen. Im Anschluss an die Vorträge kamen aus dem gut gefüllten
    Auditorium Fragen an die Vortragenden. So berichtete Oliver Schaal
    (Commando Cannstatt 97) davon, dass sein Verein der VfB Stuttgart auf
    Initiative von Commando Cannstatt eine Möglichkeit gefunden hat, trotz
    der Forderung nach Sitzplätzen im ganzen Stadion für internationale
    Spiele, in der Cannstatter Kurve Stehplätze zu erhalten. Dazu wurde ein
    spezieller Sitz geschaffen, der beides ermöglicht.


    Holger Keye
    (Wuhlesyndikat) erklärte das Selbstverständnis der Union-Fans in Bezug
    auf ihre Kultur dahingehend, dass man nach dem Motto handele, dass man
    gemeinsam alles schaffen kann, wenn man es nur wolle. Als prominentes
    Beispiel hat er hierzu den Umbau des Stadion „An der Alten Försterei“
    genauer erläutert, welches als das Heiligtum des Vereins gilt. Aus
    Nürnberg berichteten Julius und Flo (Ultras Nürnberg) über den aktuellen
    Stand ihrer Kampagne zur Umbenennung des Stadions nach Max Morlock.
    Hierbei ist hervorzuheben, dass es aus ihrer Sicht zielführend sein
    kann, dass ähnlich geartete Kampagnen zum Erhalt von Werten und
    Traditionen in ihrer Außendarstellung nicht allein auf die
    Ultras-Gruppen referieren. So entgeht man der Gefahr, dass Aktionen der
    Gruppe auf die Kampagne selbst bezogen werden, sie wirken so autonomer.
    Die genannten Beispiele sind nur einige von vielen, die belegen wie
    wichtig für die Identifikation der Fans mit ihren Vereinen eine
    Vereinsidentität ist, die die Fans mitgestalten und erhalten.




    Identifizieren sich junge Fans zunehmend über die Fankurve? Wie verändert sich das Fansein?




    In
    der zweiten Veranstaltung zu diesem Thema hatte man zu einer
    Podiumsdiskussion einige Vertreter verschiedener Vereine und mit
    unterschiedlichem Fan-Hintergrund eingeladen. Diese diskutierten
    angeregt über die Frage, ob sich Fans heutzutage mehr mit der Kurve als
    mit dem Verein identifizieren, auch in Hinblick auf frühere Zeiten. Es
    herrschte hier schnell Einigkeit, dass es im Laufe der Jahre keine
    grundlegenden Veränderungen gegeben habe, da der sportliche Erfolg nur
    bedingt im Vordergrund bei der Wahl des Vereins steht.


    Im Verlauf der
    Diskussion, an der auch das Auditorium rege teilnahm, zeigte sich die
    Vielfältigkeit der Fankulturen in Deutschland und auch die
    Vielschichtigkeit des Themas selbst. Jeder Verein hat spezifische
    identifikationsstiftende Merkmale, die es zu erhalten und an die jüngere
    Generation weiterzugeben gilt. Es wurde von mehreren Teilnehmern darauf
    hingewiesen, ja fast gefordert, dass die Fans sich in ihren Vereinen
    entsprechend engagieren sollen, um die eigenen Werte und Traditionen zu
    erhalten. Des Weiteren waren sich alle einig, dass auch eine
    überregionale Zusammenarbeit der Fanszenen wichtig ist, da man sich nur
    gemeinsam für den Erhalt der Fankultur stark machen könne. Volker Goll
    (Offenbach) fasste das Thema treffend zusammen: „Fans schaffen die
    Identifikation des Vereins, sie müssen hier nur noch selbstbewusster
    sein und entsprechend auftreten im Umgang mit dem Verein, da diese den
    Fans eigentlich dankbar sein müssten, dass wir in Deutschland noch eine
    kreative und engagierte Kultur haben.“

  • Wie schaut der Fußball in der Zukunft aus und welche Rolle spielen die Fans dabei?


    Welche Möglichkeiten der Mitsprache haben Fans in ihrem Verein und ist die 50+1-Regel dafür wichtig


    In der Veranstaltung beschäftigten sich die Referenten mit den Fragen,
    welche Möglichkeiten der Mitsprache Fans in ihren Vereinen haben und ob
    die 50 + 1 Regel dafür wichtig ist. Zu Beginn der Diskussion gewährte
    Jens Wagner vom Supporters Club des Hamburger Sportvereins den Zuhörern
    einen Einblick in die Strukturen und langjährige Arbeit an der Basis des
    Vereins. Darauffolgend erklärte Martin Kind, der Präsident von Hannover
    96, seine Beweggründe für die Aufweichung der „50+1“-Regel. Mit seinen
    Ausführungen stieß er bei Fananwalt René Lau auf Widerstand. Die
    „50+1“-Regel sichert den Einfluss der eigentlichen Vereine mit ihren
    Mitgliedern und Institutionen und verhindert, dass Investoren die
    Kontrolle über die Vereine übernehmen. Lau sprach sich klar für die
    „50+1“-Regel aus und präsentierte die juristische Dimension der Regel.
    Lau rief die Fans auf: „Werdet Mitglied in euren Vereinen und nehmt euer
    Stimmrecht wahr, damit in Deutschland keine englischen Verhältnisse
    möglich werden“. Nur diese Form der Partizipation am Vereinsleben
    sichert auf Dauer den Einfluss der Fans in den Vereinen und verhindert,
    dass Investoren die Kluft zwischen Profi-Fußball und Fanbasis weiter
    vergrößern. Im Anschluss betonte Robert Pohl, Vertreter der
    Fanorganisation „Unsere Kurve“, dass nicht die Sponsoren sondern die
    Fans das wahre Kapital der Vereine seien.



    'Rechtsfreier Raum' Stadion?


    Wie steht es um den Datenschutz? Was können wir Fans tun?


    Der Umgang mit den Daten von Fans durch Vereine und Verbände aber auch
    durch die Polizei und andere Ermittlungsbehörden ist in vielen Punkten
    mehr als bedenklich. Die Fananwältin Angela Furmaniak lieferte einen
    Überblick über die Thematik und verdeutlichte dessen Bedeutung. Die
    Arbeit von drei Initiativen zeigte den Teilnehmern auf, wie sie sich bei
    diesem Thema für ihre Rechte einsetzen können. Eine Initiative
    baden-württembergischer Fangruppen hat sich mit einer Datei sogenannter
    „Szenekundiger Beamter“ über angebliche Problemfans befasst. In der
    sogenannten SKB-Datenbank speichern „Szenekundige Beamte“ unter anderem
    folgendes über Fans: Lichtbild, eventuelle aktuelle oder vergangene
    Stadionverbote, Einträge in die Datei „Gewalttäter Sport“, mutmaßliche
    Gruppenzugehörigkeit, Kfz-Kennzeichen, Arbeitgeber und ein Freifeld für
    personenbezogene Einträge sowie eine „Fan-Vita“. Die erfassten Daten
    sind sowohl was Umfang, Rechtmäßigkeit und Korrektheit angeht
    problematisch. Der Zusammenschluss aller relevanten Ultras-Gruppen aus
    Baden-Württemberg holte die Machenschaften ans Licht und schaffte
    Transparenz, was für eine Löschung vieler nicht korrekter oder
    unrechtmäßiger Daten sorgte. Die Ultras Hannover entwickelten ein
    Formular und stellten dies anderen Fans zur Verfügung, mit dem die
    Löschung von bei Massen-Personalienfeststellungen erhobenen Daten
    erfolgreich erreicht werden kann. Die Initiative „Fananwälte“
    beschäftigt sich nun verstärkt mit der Frage, inwieweit die
    Datenweitergabe zwischen privatrechtlichen Vereinen und
    Ermittlungsbehörden rechtmäßig ist. In diesem Bereich sehen sie viel
    Handlungsbedarf. Nur durch zivilgesellschaftliche Kontrolle sei eine
    ausuferende und halblegale Praxis einzudämmen. Sie empfehlen
    Datenspeicherung und daraus resultierende Maßnahmen wie Ausreiseverbote
    oder Meldeauflagen immer, zur Not verwaltungsrechtlich, zu hinterfragen.
    Der Fananwalt Frank Hatlè ist der Meinung: „Stadionverbote als
    Privatisierung des Gefahrenabwehrrechts sind bedenklich.“ Angela
    Furmaniak resümiert: „Wie weit sind wir, dass es reicht, Fußballfan zu
    sein, um einem breiten Spektrum an Einschränkungen der Grundrechte
    ausgesetzt zu sein.“


    Wir waren im Stadion und haben es überlebt!


    Die sich überschlagenden Medienmeldungen der letzten Wochen suggerierten,
    dass in den Stadien ein immer größer werdendes Gewaltproblem vorhanden
    wäre, wegen dem sogar vor „Lebensgefahr“ zu warnen sei. Tatsächlich –
    und das bestätigen sogar die Zahlen der ZIS – ist es in den Stadion sehr
    sicher. „Zur Versachlichung: Mehr als 17,5 Millionen Menschen haben in
    der Saison 2010/2011 die Spiele der ersten und zweiten Bundesliga
    besucht. Nach Statistiken der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze
    (ZIS) der Polizei wurden dabei 846 Personen verletzt, gegen 5.818
    wurden Strafverfahren eingeleitet. Zur Verdeutlichung: Das entspricht
    einem Anteil von rund 0,005 Prozent beziehungsweise 0,033 Prozent.“ (aus
    dem Artikel: „Wir waren beim Fußball und haben es überlebt“ auf
    Schwatzgelb.de) Viele der in der Statistik aufgeführten Verletzten sind
    auf unverhältnismäßige Polizeieinsätze zurückzuführen. Gerade die
    mangelnde Aufklärung von Polizeigewalt ist hier – auch nach den
    Beobachtungen von Alexander Bosch von Amnesty International – höchst
    problematisch. „Ich hätte mir gewünscht, heute hier auch mit der Polizei
    reden zu können.“ Diese hatte am Donnerstag, nur zwei Tage vor dem
    Kongress, die Teilnahme an dieser Podiumsdiskussion wieder abgesagt.
    „Hier sitzen Fans, die reichen die Hand zum Dialog aber sie greifen ins
    Leere.“ kommentiert Stefan Minden, von der Initiative Fananwälte.
    Entsprechend einvernehmlich war die Diskussion und das eigentlich
    wichtige Thema konnte nicht angemessen dargelegt werden. Dabei hatten
    sich die Diskussionsteilnehmer auf eine kontroverse Diskussion
    eingestellt. Matthias Stein, Sprecher der BAG, geht seit den 1970ern zum
    Fußball und hat sich immer sicher gefühlt. Statt einer interessanten
    Diskussion darüber, ob es in den Stadien wirklich so gefährlich ist oder
    manche Medien die Situation aufbauschen und jeglichen differenzierten
    Blick vermissen lassen, blieb den Referenten Zeit auszuschweifen. „Vor
    20 Jahren wäre eine solche Diskussionsrunde so nicht möglich gewesen.
    Das ist ein Erfolg.“ so Jens Volke, langjähriger Fanaktivist und heute
    Fanbeauftragter von Borussia Dortmund.



    Blick über den Tellerand ins Europäische Ausland


    Am Sonntag folgte der Blick über den Tellerrand auf die Situation in
    anderen Ländern. So berichtete Emilio Abejón von der spanischen
    Fanorganisation FASFE über die Situation der Fans in Spanien bezüglich
    Anstoßzeiten und Stadionverbote. Dieses endete in einer munteren
    Diskussion, in der sich gegenseitig Ratschläge und Tipps gegeben wurden.
    Michael Brunskill von der englischen Fanorganisation FSF erzählte von
    der Entwicklung in England vor allem in Hinblick auf die gestiegenen
    Eintrittspreise. Oftmals kostet dort die billigste Eintrittskarte
    bereits 60 Euro. Kai Tippmann gab Einblicke in das Leben der Ultras in
    Italien und ergänzte: „Ein Fankongress wäre in Italien nicht möglich
    gewesen. Die hätten den Bahnhof abgefackelt und der Kongress wäre
    beendet.“ Mit Spannung erwartet wurde der Bericht von Arne Christian
    Eggen aus Norwegen, der über das dortige Pyrotechnik-Modell sprach. In
    Norwegen haben die Fans das Vertrauen vom Verband und der Polizei
    bekommen und dürfen unter bestimmten Vorgaben in ihren Fanszenen
    Pyrotechnik zünden. Dieses Modell ist sehr erfolgreich und ein Gewinn
    für alle beteiligten Parteien. Auch Antonia Hagemann hatte spannende
    Infos mitgebracht von der Arbeit von Supporters Direct, die Fans – seit
    einiger Zeit auch außerhalb Englands – dabei unterstützen, Einfluss in
    ihren Vereinen zu nehmen oder auch ganz neue Vereine aufzubauen. Bei der
    letzten Veranstaltung diskutierten Manuel Marcos (Liberté por les
    Abonnés), Lorenzo Contucci (MyRoma), Patrick Verstphal aus Kopenhagen
    (Alpha Brøndby), Burak Berkol (1907 ÜNIFEB), Umar Fredericks (Green
    Brigade Glasgow) sowie Pascal Claude (Journalist) unter dem Motto „Eine
    Rundereise durch das Europa der Repression“ und gaben interessante und
    spannende Einblicke in ihren Alltag als Fans.
    Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal explizit bei den internationalen Referenten
    bedanken. „Wir sind alle hier zum Lernen!“ äußerte Holger Hieronymus aufdem Fankongress. Was bietet uns dafür mehr Gelegenheit als die Situation in anderen Ländern.
    Aber nicht nur bei den ausländischen Referenten wollen wir uns bedanken, wie auch schon geschrieben, natürlich gilt unser Dank allen Referenten an diesen beiden Tagen sowie
    auch den Teilnehmern, den Pressevertretern, den Moderatoren und allen
    weiteren, die zu diesem gelungenen Fankongress beigetragen haben.
    Wir hoffen, dass unsere Bereitschaft zu diskutieren, analysieren,
    reflektieren und Lösungen zu erarbeiten, nicht ins Leere läuft und nun
    auch seitens der Verbände auf deren getätigten Worte auch Taten folgen.


    Zum Erhalt der Fankultur!


    ProFans im Januar 2012