Neuigkeiten - Aug. 2014

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    • Neuigkeiten - Aug. 2014

      Hier mal ein paar Informationen von den letzten Tagen und Wochen.

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      Im Juli fand das ProFans-Treffen in Osnabrück statt. Beschlossen wurden drei Tätigkeitsschwerpunkte für die nächste Zeit, und zwar:

      - Anstoßzeiten
      - Verbandsstrafen an die Vereine (und Umlegung auf einzelne Fans)
      - Zulassung von Fanutensilien

      Es sind Schwerpunkte ohne Ausschließlichkeitsanspruch. Aber es gibt da eine gewisse "Arbeitsteilung". So wird z. B. das 50+1-Thema sehr aktiv und kompetent von "Unsere Kurve" vertreten oder die Stehplatz- und Eintrittspreise-Problematik von "Kein Zwanni". Dazu, wie ProFans die anderen Themen weiterhin im Auge hat, siehe weiter unten.

      Es wurde ein Mitgliedsbeitrag beschlossen. Ist aber noch nicht veröffentlicht. Wenn ich mich richtig erinnere, war von 20 Euro pro Jahr pro Gruppe die Rede.

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      Gleich zu einem der o. g. Themen, Fanutensilien. Es gab vor zwei Wochen einen Brief des DFB an die Vereine (1. - 3. Liga) mit der eigentlich unmissverständlichen Bitte, einen bestimmten Katalog von Fanutensilien in allen Blöcken der Stadien ohne weitere Voraussetzungen zuzulassen. Der Brief, wie gesagt vom DFB selbst verfasst, entsprach inhaltlich dem, worauf sich die Arbeitsgruppe Faninteressen im Rahmen der Sicherheits-Kommisssion geeinigt hatte. Bereits am nächsten Tag jedoch hat Hendrik Große Lefert (als Kommissions-Vorsitzender) ein Interview gegeben, welches darauf hinausläuft, dass der Brief ganz anders gemeint sei als was darin zu lesen ist. Man wolle nur eine Diskussion anstoßen und sich auf "Definitionen" einigen, was unter bestimmten Fanutensilien zu verstehen ist.

      Ganz, ganz schwache Kür! Und wieder einmal eine großartige Verballhornung der Fanvertreter, die wirklich unglaubliche Zeit und Geduld in die Gespräche investiert haben, denn im Gegensatz zu den DFB-/DFL-Leuten verdienen sie damit ja nicht ihre Brötchen. Man hat wirklich den Eindruck, der DFB lernt's nie. :(

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      Eine bessere Nachricht kam aus Düsseldorf. Für vier Spieltage soll testweise die Polizeipräsenz verringert werden. Dazu gibt es eine Stellungnahme von ProFans:

      ProFans weist seit langer Zeit darauf hin, dass die Polizeieinsätze bei Fußballspielen vielfach unverhältnismäßig sind, verbunden mit hohen Kosten, die im Gegensatz zu sozialpädagogischer Arbeit keinerlei längerfristige Wirkung haben. Bei einem Treffen mit Herrn Jäger haben wir angeregt, dass an der Stelle weniger mehr wäre. Demgemäß begrüßen wir den aktuellen Vorstoß, die Einsatzzahlen mit besserem Augenmaß festzulegen und in der Summe zu reduzieren sowie die meist sehr martialische, augenfällige Präsenz der Polizeikräfte zurückzufahren.

      Ein solcher Schritt wird fraglos die besonnenen Kräfte in den Fanszenen stärken. Dabei sind wir uns im Klaren, dass es auch künftig da und dort eine Sachbeschädigung, eine Prügelei oder einen Diebstahl geben wird. Aber auch mit noch so übermächtiger Polizeipräsenz lässt sich das nicht immer und überall verhindern. Daher sollte der Fokus darauf gelegt werden, wie sich die Maßnahmen insgesamt auswirken werden. Allein schon darum, weil oftmals erst restriktive, freiheitsbeschränkende Eingriffe der Polizei, die von den Fans als unverhältnismäßig empfunden werden, Konflikte initiieren, erwarten wir unterm Strich einen Rückgang der Vorfälle.


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      Die Kampagne "Nein zu RB" nein-zu-rb.de wird von ProFans unterstützt. Dazu wird es (wahrscheinlich morgen) eine Pressemitteilung geben. Bitte beachtet dazu profans.de .